Gestrandet in Bijni

Der zweite Rallyetag lief nicht ganz nach Plan. Eigentlich wollten wir zumindest bis in die Nähe von Darjeeling kommen.  Im Ergebnis liegen wir nun im “besten”, aber auch einzigen Hotel von Bijni, weil wir der herzlichen Einladung eines der zahlreichen maschinenbewehrten Militärpolizisten folgten, dessen “I will keep you here, you can not continue” wir einfach nicht ausschlagen konnten. Witzig auch das Abendessen, mit dem wir uns ein wenig beeilen mussten, weil hier ab 20 Uhr Ausgangssperre herrscht. Dafür wurden wir aber von einer Delegation der ganzen Stadt begleitet und auch der Herr in Ocker leistete uns Gesellschaft. Aber alle waren unvorstellbar freundlich, möglicherweise noch mehr als ohnehin schon immer und nicht nur weil hier sicherlich nicht gerade viele Touristen vorbeikommen, sondern als wenn man sich für die Unnanehmlichkeiten entschuldigen wollte, die uns situationsbedingt gemacht werden mussten. (Alle sind etwas nervös, weil hier in der Nähe einer der Brennpunkte der Riots von Nordindien ist und wegen dem gestrigen Bombenanschlag in Guwahati).

Unsere Mitbewohnerin litt vermutlich an Waschzwang und konnte am nächsten Morgen nur noch tot aus der Dusche geborgen werden:

Die Nacht war kurz, vor allem wegen der vielen Moskitos und Stromausfall (no Ventilator = extremely hot). Zwei Streuselkuchen stehen am nächsten Morgen auf und werden von einem der Locals noch zum Essen eingeladen.

Jetzt gehts schnell weiter richtung Siliguri!

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