Bis bald

Unser wunderbarer Trip ist leider zu Ende. Der Blog wird jetzt geschlossen und in eine statische Webseite überführt.

Neue Artikel und Kommentare können dann nicht mehr geschrieben werden, aber die Mailadressen funktionierten weiterhin.

Vielen Dank für’s mitlesen und bis bald beim nächsten Abenteuer!

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Der erste Reifenschaden

Auf über 3000km indischer Hoppelpiste haben wir es nicht geschafft, eines unserer 3 Räder zu killen.

Aber zurück in Deutschland dauerte es nur wenige Kilometer bis zum ersten spektakulär geplatzten Reifen:

Vielleicht sollten wir hier ein paar Schlaglöcher graben, um die Reifen zu schonen?

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Arme Affen in Agra

Die armen Affen haben einen schweren Stand um unser Hotel in Agra:

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Zefanten baden

Von den starken Regenfällen der vergangenen Nacht sind nur ein paar Pfützen übrig geblieben. Da sollte man schnell noch die Gelegenheit für ein letztes Bad ausnutzen:

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Nachtgedanken in Assam

Wenn einen der Regen zur temporären Aufgabe zwingt, wird es Zeit für eine kleines Zwischenresumee:

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Kleiner Belohnungsschluck für unseren Zefant

Da er uns so tapfer über die 3000km getragen hat, hat er sich diesen kleinen Schluck Bier doch redlich verdient! :)

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Die Abschlussparty – Geschichten aus dem Maharaja Palast

 

Kurz nachdem wir angekommen sind, checken wir noch in ein tolles Hotel in der Nähe, ich springe erst mal in den hauseigenen Pool und erfrische mich ein wenig. Eines der norwegischen Teams ist auch am Pool, es sind zwei Typen von einer norwegischen Fernsehproduktionsgesellschaft, die eine 5-teilige Reportage über den Rickshaw Run drehen. Leider wird diese nur in norwegischer Sprache gesendet.

Danach werfen Stephan und ich uns in Schale, denn die Abschlussfeier hat schon begonnen. Eigentlich sollte alle Gäste in Klamotten kommen, die sie während des Trips oder vor Ort in Jaisalmer gekauft hatten. Wir haben unsere Caveman Kostüme durch ganz Indien gefahren, so dass wir sie wieder anziehen.

Danach schiessen wir ein paar Fotos am Zieleingang:

Dann geht es endlich zur Finalparty, die in einem echten Maharaja Palast statt findet, welches heute ein Hotel ist. Es wird noch vom aktuellen Maharaja geleitet.

Die Party findet in einer tollen, orientalisch angehauchten Kulisse im Hotelgarten statt. Jedes Team wird mit einer Blumengirlande um den Hals begrüsst und jeder bekommt ein Bindi aufgemalt, dem traditionellen roten Punkt auf der Stirn.

alle Teams sind tatsächlich in indischen Gewändern gekommen, man sieht tolle Kleider, Umhänge und Turbane.

Dann beginnt die traditionelle, indische Band zu spielen, es gibt eine Feuerschau mit Feuerspuckern und ein tolles Feuerwerk, ein super leckeres indisches Buffet und viele Drinks. Das beste jedoch sind die Erlebnisse und Stories, die wir alle untereinander austauschen. Es gibt sogar ein Team, dass mit der Rickshaw bis nach Kathmandu in Nepal gefahren ist. Sie hatten weniger Probleme mit ihrem Tuk.

Danach gibt es noch eine kleine Preisverleihung, bei der verschiedene Teams ausgezeichnet werden, die besonders weit gefahren sind oder sonstige Besonderheiten aufwiesen. Den Hauptpreis, zwei goldene Kamele haben überraschend wir gewonnen, für das best gepimpteste TukTuk beim aktuellen Rickshaw Run. Wir waren ganz perplex, da wir ja schon auf der Start Party fürs beste Kostüm ausgezeichnet wurden.

Auf der Tanzfläche werden dann nochmal alle Strapazen hinweg getanzt und um 1 Uhr nachts verlagert sich die Partygesellschaft in den hoteleigenen Pool, wo jeder einfach reinspringt, egal ob in Badeklamotten oder ohne. Kurz um super gelungen, doch seht selbst:

 

 

 

 

 

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Bremsenservice in Ajmer

In Ajmer verließen uns die Bremsen mal wieder. Nachstellen versuchten wir mehrfach:

Aber nach kurzer Zeit waren sie immer wieder fest. Und mit angezogenen Bremsen fährt es sich noch deutlich langsamer als ohnehin schon…

Ein Mechaniker am Wegesrand versuchte sich daran, das Ergebnis war aber, dass einen Kilometer später die Bremsen ganz weg waren.

So geht das ja nun wirklich nicht! Also auf zum nächsten Mechaniker:

Hier bekamen wir neue Bremsbeläge und alle Teile die der letzte Mechaniker beschädigt hatte, wurden ersetzt.

Die Bremsbeläge werden hier wirklich einzeln ersetzt. Die Schuhe bleiben erhalten! Zuerst die alten Beläge runterklopfen:

…und dann neue Beläge draufnieten:

(mit dem Schraubenschlüssel wohlgemerkt)

Wunderbare Bremsen für den Rest unserer Reise waren das Ergebnis. Man muss nur jemanden fragen der sich damit auskennt…

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Jaipur und der beste Mechaniker der Welt

Noch ein Nachtrag aus Jaipur.

Nach einer schlecht durchgeführten Reparatur in Agra war in Jaipur ein kleines Kupferteil der Kupplung abgenutzt. Deswegen konnten wir beim Schalten nicht mehr Auskuppeln. In den höheren Gängen ging das. Aber Anfahren war so nicht mehr möglich. Anfahren bedeutete immer 1. Gang einlegen, anschieben und wenn der Motor läuft und Rickshaw fährt, schnell reinspringen, weil man nicht mehr anhalten konnte …im Stadtverkehr eher unpraktisch, weil sich die Geschichte natürlich bei jedem Stopp wiederholte und davon gab es nicht wenige.

Als Bonus war gerade Feiertag und ein großer Umzug in der Stadt, so dass alle Läden geschlossen hatten, in denen man das Teil hätte bekommen können (von dem wir zu dem Zeitpunkt noch nichts wussten).

Unsere Rettung war der Rickshaw-Fahrer Jitendra, der uns zu seinem weit über 70 Jahre alten Mentor brachte, der wohl ungefähr alle Mechaniker von Jaipur ausgebildet hatte. Er hatte zwar mittlerweile schlechte Augen, so dass er selbst nicht mehr Hand anlegen konnte, aber er wusste trotzdem sofort, was das Problem war. Wir brachten die Rickshaw zu ihm nach Hause, er rief seine Söhne, die das ganze Haus nach dem kleinen Kupferteil durchsuchten, von dem aus früheren Zeiten noch eines übrig sein konnte:

Es kamen zwar viele Teile zum Vorschein, aber nicht das gesuchte. Daher wurde weitere Bekannte aktiviert, die dann nachts an einem Feiertag in ihren Teileladen fuhren und das Teil aus dem geschlossenen Laden verkauften. So konnte die Reparatur von einem der Söhne unseres Meisters durchgeführt werden:

Ende gut, alles gut! Nach vollbrachter Reparatur konnten wir mit perfelkt funktionierender Kupplung weiter Richtung Ajmer aufbrechen:

Und die Kupplung hat trotz fehlender Dichtung (weshalb wir immer etwas Öl nachfüllen mussten) bis zum Zieleinlauf in Jaisalmer durchgehalten!

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Gewonnen!

Zwar waren wir fast die letzten die angekommen sind, aber gewonnen haben wir trotzdem! Und zwar das goldene Kamel für “best effort”, also die aufwendigste Rickshaw. Ob es auch die Schönste war, das dürfen andere entscheiden. ;-)

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