Der erste Reifenschaden

Auf über 3000km indischer Hoppelpiste haben wir es nicht geschafft, eines unserer 3 Räder zu killen.

Aber zurück in Deutschland dauerte es nur wenige Kilometer bis zum ersten spektakulär geplatzten Reifen:

Vielleicht sollten wir hier ein paar Schlaglöcher graben, um die Reifen zu schonen?

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Arme Affen in Agra

Die armen Affen haben einen schweren Stand um unser Hotel in Agra:

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Zefanten baden

Von den starken Regenfällen der vergangenen Nacht sind nur ein paar Pfützen übrig geblieben. Da sollte man schnell noch die Gelegenheit für ein letztes Bad ausnutzen:

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Nachtgedanken in Assam

Wenn einen der Regen zur temporären Aufgabe zwingt, wird es Zeit für eine kleines Zwischenresumee:

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Kleiner Belohnungsschluck für unseren Zefant

Da er uns so tapfer über die 3000km getragen hat, hat er sich diesen kleinen Schluck Bier doch redlich verdient! :)

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Bremsenservice in Ajmer

In Ajmer verließen uns die Bremsen mal wieder. Nachstellen versuchten wir mehrfach:

Aber nach kurzer Zeit waren sie immer wieder fest. Und mit angezogenen Bremsen fährt es sich noch deutlich langsamer als ohnehin schon…

Ein Mechaniker am Wegesrand versuchte sich daran, das Ergebnis war aber, dass einen Kilometer später die Bremsen ganz weg waren.

So geht das ja nun wirklich nicht! Also auf zum nächsten Mechaniker:

Hier bekamen wir neue Bremsbeläge und alle Teile die der letzte Mechaniker beschädigt hatte, wurden ersetzt.

Die Bremsbeläge werden hier wirklich einzeln ersetzt. Die Schuhe bleiben erhalten! Zuerst die alten Beläge runterklopfen:

…und dann neue Beläge draufnieten:

(mit dem Schraubenschlüssel wohlgemerkt)

Wunderbare Bremsen für den Rest unserer Reise waren das Ergebnis. Man muss nur jemanden fragen der sich damit auskennt…

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Jaipur und der beste Mechaniker der Welt

Noch ein Nachtrag aus Jaipur.

Nach einer schlecht durchgeführten Reparatur in Agra war in Jaipur ein kleines Kupferteil der Kupplung abgenutzt. Deswegen konnten wir beim Schalten nicht mehr Auskuppeln. In den höheren Gängen ging das. Aber Anfahren war so nicht mehr möglich. Anfahren bedeutete immer 1. Gang einlegen, anschieben und wenn der Motor läuft und Rickshaw fährt, schnell reinspringen, weil man nicht mehr anhalten konnte …im Stadtverkehr eher unpraktisch, weil sich die Geschichte natürlich bei jedem Stopp wiederholte und davon gab es nicht wenige.

Als Bonus war gerade Feiertag und ein großer Umzug in der Stadt, so dass alle Läden geschlossen hatten, in denen man das Teil hätte bekommen können (von dem wir zu dem Zeitpunkt noch nichts wussten).

Unsere Rettung war der Rickshaw-Fahrer Jitendra, der uns zu seinem weit über 70 Jahre alten Mentor brachte, der wohl ungefähr alle Mechaniker von Jaipur ausgebildet hatte. Er hatte zwar mittlerweile schlechte Augen, so dass er selbst nicht mehr Hand anlegen konnte, aber er wusste trotzdem sofort, was das Problem war. Wir brachten die Rickshaw zu ihm nach Hause, er rief seine Söhne, die das ganze Haus nach dem kleinen Kupferteil durchsuchten, von dem aus früheren Zeiten noch eines übrig sein konnte:

Es kamen zwar viele Teile zum Vorschein, aber nicht das gesuchte. Daher wurde weitere Bekannte aktiviert, die dann nachts an einem Feiertag in ihren Teileladen fuhren und das Teil aus dem geschlossenen Laden verkauften. So konnte die Reparatur von einem der Söhne unseres Meisters durchgeführt werden:

Ende gut, alles gut! Nach vollbrachter Reparatur konnten wir mit perfelkt funktionierender Kupplung weiter Richtung Ajmer aufbrechen:

Und die Kupplung hat trotz fehlender Dichtung (weshalb wir immer etwas Öl nachfüllen mussten) bis zum Zieleinlauf in Jaisalmer durchgehalten!

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Gewonnen!

Zwar waren wir fast die letzten die angekommen sind, aber gewonnen haben wir trotzdem! Und zwar das goldene Kamel für “best effort”, also die aufwendigste Rickshaw. Ob es auch die Schönste war, das dürfen andere entscheiden. ;-)

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Varanasi Press Coverage

Über die Ankunft und die Nacht in Varanasi war ein besonderes Erlebnis mit aussergewöhnlichen Menschen – darüber müssen wir noch einen langen Artikel schreiben, sobald Zeit dazu ist. Aber hier schon mal die Zeitungsausschnitte des Folgetags:

Zur Steigerung der Spannung kann ich aber schon verraten, dass wir von Lenin und Che Guevara höchstpersönlich auf dem Motorrad durch das nächtliche Varanasi gefahren worden sind:

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Kabelbrand in Rickshawland

Zumindest heute wollten wir es unbedingt nach Varanasi schaffen. Dafür mussten wir erst mal die von der letzten Nacht ziemlich zerstörte Rickshaw heilen, denn die Gänge ließen sich kaum noch schalten und ovr allem fuhr sie sich als sei eines der Hinterräder viereckig anstatt rund.

Wir haben zum Glück auf dem Weg eine Werkstatt mitten im Matsch gefunden. Der arme Mechaniker musste immer seine Schlüssel in den zentimetertiefen Schlammpfützen suchen und darauf achten, dass nur keine Kleinteile hineinfielen:

Als größtes Problem stellte sich ein gebrochenes Motorlager heraus, dessentwegen der Motor sich bei jeder Umdrehung verdrehte und wieder auf dem Lager aufschlug, ein Wunder dass er das mitgemacht hat. Das Gummilager wurde mangels Ersatzteil durch eine starre Schraube ersetzt. Bis Varanasi sollte das reichen.

Wir waren zwar zu langsam, um vor Einbruch der Dunkelheit anzukommen, aber immer lief es gar nicht schlecht und es war auch ab und zu trocken. Wir meldeten uns schon in Varanasi bei Dr. Lenin an.

In einem Dorf ca. 50km vor Mohania bemitleideten wie die armen Leute dort, weil die offenbar eine Kunststoffverbrennung ertragen müssen, durch die es echt widerlich stank.

Seltsamerweise funktionierte kurz darauf die Hupe nicht mehr. Und noch etwas später stellte sich heraus, dass auch Licht und Scheibenwischer nicht mehr da waren.

Ein Blick in den Motorraum zeigte, dass wir die Quelle des Gestanks waren und vom Rickshaw-Kabelbaum nur noch ein rauchender Rest übrig war. Alles war zu einem dicken verschmurgelten Kupfer/Kunststoffgemisch verbacken, selbst von der Masseleitung hing die Isolation in Tropfen herunter.

Da es schon fast komplett dunkel war und auch zu Regnen begann, bauten wir schnellstmöglich den LKW-Scheinwerfer mit ein paar Winkeln und noch wiedergefundenen Schrauben vorne an der Rickshaw an, und schlossen ihn am Generator an, damit wir wenigstens vorne Licht hatten. Mac Gyver wäre stolz auf uns! Hinten versieht nun Benjamins Taschenlampe ihren Dienst als Rücklicht und hält immer noch durch! (durch den Blinkmodus extra auffällig :-) )

Weil natürlich auch der Scheibenwischer nicht mehr geht und es mittlerweile in strömen regnet, bauen wir eine der Frontscheiben aus, weil sonst trotz Scheinwerfer überhaupt nichts zu sehen ist. So werden wir zwar Klatschnass, schaffen es aber immerhin bis Mohania, wo wir ein Hotel finden, in dem der Manager uns sein eigenes Zimmer überlässt, weil alle anderen Zimmer ausgebucht sind. Super!

Morgen schaffen wirs dann aber wirklich nach Varanasi!

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