Die Abschlussparty – Geschichten aus dem Maharaja Palast

 

Kurz nachdem wir angekommen sind, checken wir noch in ein tolles Hotel in der Nähe, ich springe erst mal in den hauseigenen Pool und erfrische mich ein wenig. Eines der norwegischen Teams ist auch am Pool, es sind zwei Typen von einer norwegischen Fernsehproduktionsgesellschaft, die eine 5-teilige Reportage über den Rickshaw Run drehen. Leider wird diese nur in norwegischer Sprache gesendet.

Danach werfen Stephan und ich uns in Schale, denn die Abschlussfeier hat schon begonnen. Eigentlich sollte alle Gäste in Klamotten kommen, die sie während des Trips oder vor Ort in Jaisalmer gekauft hatten. Wir haben unsere Caveman Kostüme durch ganz Indien gefahren, so dass wir sie wieder anziehen.

Danach schiessen wir ein paar Fotos am Zieleingang:

Dann geht es endlich zur Finalparty, die in einem echten Maharaja Palast statt findet, welches heute ein Hotel ist. Es wird noch vom aktuellen Maharaja geleitet.

Die Party findet in einer tollen, orientalisch angehauchten Kulisse im Hotelgarten statt. Jedes Team wird mit einer Blumengirlande um den Hals begrüsst und jeder bekommt ein Bindi aufgemalt, dem traditionellen roten Punkt auf der Stirn.

alle Teams sind tatsächlich in indischen Gewändern gekommen, man sieht tolle Kleider, Umhänge und Turbane.

Dann beginnt die traditionelle, indische Band zu spielen, es gibt eine Feuerschau mit Feuerspuckern und ein tolles Feuerwerk, ein super leckeres indisches Buffet und viele Drinks. Das beste jedoch sind die Erlebnisse und Stories, die wir alle untereinander austauschen. Es gibt sogar ein Team, dass mit der Rickshaw bis nach Kathmandu in Nepal gefahren ist. Sie hatten weniger Probleme mit ihrem Tuk.

Danach gibt es noch eine kleine Preisverleihung, bei der verschiedene Teams ausgezeichnet werden, die besonders weit gefahren sind oder sonstige Besonderheiten aufwiesen. Den Hauptpreis, zwei goldene Kamele haben überraschend wir gewonnen, für das best gepimpteste TukTuk beim aktuellen Rickshaw Run. Wir waren ganz perplex, da wir ja schon auf der Start Party fürs beste Kostüm ausgezeichnet wurden.

Auf der Tanzfläche werden dann nochmal alle Strapazen hinweg getanzt und um 1 Uhr nachts verlagert sich die Partygesellschaft in den hoteleigenen Pool, wo jeder einfach reinspringt, egal ob in Badeklamotten oder ohne. Kurz um super gelungen, doch seht selbst:

 

 

 

 

 

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Jaisalmer – wir sind am Ziel unseres Abenteuers

Endlich geschafft, nach anstrengenden 10 Stunden Fahrt kommen wir pünktlich in der Wüstenstadt Jaisalmer an.

Aber zuerst der Reihe nach:

 

Morgens um 5 Uhr verlassen wir unser Hotel in Ajmer. Das erste Mal auf der gesamten Reise, dass wir es so früh schaffen los zu fahren. Im Hotelhof stand überraschenderweise noch ein anderes Team, als wir gestern nacht um 1:30 das Hotel erreichten. Bevor wir uns auf die letzte Tour nach Jaisalmer machen, verzieren wir noch das andere Tuk Tuk vom kanadischen Team mit einigen Zefantaufklebern.Dann fädeln wir uns in den erwachenden Geschäftsverkehr von Ajmer ein. Am Rande der Stadt hält Stephan nochmal an, um das Motoröl zu checken bzw. nachzufüllen. Wir trinken noch einen süßen Chai an einem Straßenstand und verlassen dann die Stadt. Zuerst geht es um die Stadt herum, wo es sehr bergig ist und unsere Tuk kriecht wieder sehr langsam die Steigungen hoch. Oberhalb der Stadt bietet sich ein herlicher Ausblick auf die vielen Sandstein Abbauplätze. Dieses hellbraune Material wird zu tollen Steinskulpturen oder für den Hausbau verwendet.

 

 

Dann gehts weiter in Richtung Jaisalmer.

Nicht nur an den früh morgentlichen Temperaturen von vielleicht 30 Grad erkennen wir, daß wir in der Wüste sind, sondern auch am Folgenden:

 

Unerwegs sehen wir immer wieder Menschen mit bunten Fahnen und kleine Zeltstädte mit lauter Musik.

 

Es ist ein Fest einer indischen Gottheit. Nachdem Indien mehr als 10000 Götter verehrt, malen wir uns aus, wieviel Feste es dann tatsächlich geben müsste.

Wann immer wir an den Festteilnehmern vorbeifahren, grüßen sie uns freudig und machen große Augen wegen unseres Zefanten.

Auf der Strecke überholt uns noch ein weiteres Team, nach einem kurzen Plausch fahren wir weiter und merken schnell, daß deren Tuk um einiges schneller läuft als unseres.

 

Schon nach einigen Sekunden sind sie nur noch ein schwarzer Punkt auf der endlosen Straße.
Mittags sehen wir das zweite Team: der eine sitzt hinter einem Polizisten auf einem Motorrad und der andere fährt in einer Taxi Rickshaw. Beide haben Verbände an den Armen. Sie haben es doch tatsächlich geschafft, so kurz vor dem Ziel ihr Tuk umzuschmeißen, als sie mit 50 Sachen, eine der unzähligen “speed bumper” übersehen haben, tükische Fahrbahn Überhöhungen, die es bei uns auch vor Schulen und Krankenhäusern gibt.
Nun kommen sie gerade vom Krankenhaus, es ist ausser ein paar Prellungen und Aufschürfungen nichts Ernsteres passiert. Nun gehts zur Polizeistation für den Papierkram.
Zwei Stunden später überholen sie uns in einer Art Rennversion von Rickshaw. Der ganze Rahmen ist aerodynamisch nach hinten gebogen, es gibt keine Frontscheibe mehr, an eingen Stellen sind Verstrebungen abgerissen, aber eine Rickshaw ist unverwüstlich, sie können weiterfahren.
Kurz vor Jaisalmer werden wir das letzte Mal auf der Straße angehalten, ein sportlicher BMW 320 mit lustiger  Besatzung hält an und es gibt wieder die obligatorischen Zefant Bilder.
Wir zählen die verbleibenden Kilometer runter bei jedem Schild und hoffen daß unsere immer langsamfahrende Rickshaw durchhält.
Als wir endlich in Jaisalmer ankommen ist es 17:30 Uhr und wir fahren überglücklich durch die Zieleinfahrt.
Als wir unser Zielfoto schiessen überholt uns glatt noch ein norwegisches Team, aber als wir dann kurz vor dem eigentlichen Ziel sind, lassen sie uns als erste fahren.
Als 61. Team trägt uns Stephan in die Zielliste ein.
 
 
 
Als letztes überreicht uns Viskash von den Adventurists noch unsere Teilnehmerurkunden
 

 

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Auf nach Jaisalmer!

Hallo,

ein kurzer Status vom flight deck: nach einer langen Serie von Werkstattbesuchen in Agra, Jaipur und Ajmer, bei denen wir die Kupplung, den Vergaser und die Bremsen  überholt haben, sind wir nun wild entschlossen auch noch das letzte Stück von Jodphur nach Jaisalmer zu schaffen. Deshalb sind wir gestern bis um 1 Uhr nachts auf den krassen Straßen von Rajasthan unterwegs gewesen, dann haben wir in einm der vielen Hotels hier eingecheckt. Welch eine Überraschung, als wir unsere Rickshaw im Hof parken und wir noch ein kanadisches Team entdecken. Nun sind wir heute morgen schon wieder um 5:30 aufgestanden. Es liegen noch lange 300 km vor uns und die werden wir jetzt in Angriff nehmen. Keine Sorge wegen der wenigen Fotos, wir haben tolle, lustige und interessante Bilder in Hülle und Fülle geschossen und hoffen diese dann in den nächsten  Tagen für Euch hier zu veröffentlichen. 

So, nun muß ich aber los, Stephan wartet schon! !

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In Zeitlupentempo nach Agra

Hallo liebe Leser und Leserinnen, nun sind wir gestern abend endlich in Agra angekommen und nun sitzen wir auf der Dachterasse unserers Hotels und ich werde euch gleich von unseren letzten Abenteuern berichten. Rechts neben mir erstrahlt das Taj Mahal in seiner spektakulären Pracht. Unsere Dachterasse ist, ohne Übertreibung, die höchste im näheren Umkreis und wir haben einen tollen Blick auf das imposante Bauwerk. 20120919-110526.jpg Unter uns tobt der typische indische Verkehr, ein ständiges Huben und Geklingle, gut dass keine LKWs durch die engen Gassen unseres Viertels passen, denn diese haben wirklich ohrenbetäubende Huben. Es ist somit herrlich entspannt hier oben, endlich mal ein Tag ohne Fahrerei und Reparaturen. Und dazu ein super Frühstück mit Banana Pancake und Ginger Tea. Was wollen wir mehr? Nun ein Bericht vom gestrigen Tag. Als wir uns endlich auf dem Weg nach Agra machen und aus unserem Hotel in Kanpur auschecken, beginnt die all morgentliche Routine. Wir verstauen unsere großen Koffer in unsere Rickshaw und schieben die Rickshaw zusammen mit dem Hotelpersonal und den Parkplatzwächtern an. Es grenzt fast an ein kleines Theaterstück, denn auf dem kleinen Hotelparkplatz benötigt es mehrere Anläufe, bis das Teil dauerhaft anspringt. Nach jedem missglückten Versuch, wird die Rickshaw wieder zurückgeschoben und dann beginnt ein neuer. Unter dem Schmunzeln einiger anderer Hotelgäste, startet der Motor beim dritten Versuch und wir fahren durch den allmorgentlichen Berufsverkehr in Richtung Highway nach Agra. Dieses Schauspiel haben wir nun schon seit einigen Tagen. Wir halten noch kurz an, um den Segen eines der vielen Sadus zu bekommen, die als selbsternannte Heilige vormittags auf Almosentour gehen. 20120919-112802.jpg Gleich zu Beginn merken wir das unser Tuk heute irgendwie nicht so richtig will. Unsere Höchstgeschwindigkeit ist heute nur noch ca. 25 km/h. Im vierten Gang geht gar nichts mehr, obwohl wir immer mit diesem die meiste Zeit durch die indische Landschaft gebraust sind. Nach einer Stunde hält Stephan bei einer kleinen Werkstatt an und der Chef mit Schnauzer höchst persönlich wechselt Zündkerze und reinigt den Luftfilter, danach wird noch der Vergaser verstellt und das soll es nun bringen. Nach einer kurzen Probefahrt ohne nennenswerte Verbesserung kriechen wir weiter. Nach weiteren zwei Stunden und einer geschätzten Strecke von 30 km halten wir erneut an einer Werkstatt. Dieser Mechaniker zerlegt gleich den ganzen Vergaser und pustet die Düse durch, wieder werden Zündkerze und Luftfilter gecheckt, wieder bringt es keine Verbesserung. Wir fahren entnervt weiter und finden uns ab, noch ganze 100km bis zur nächst größeren Stadt im Zeitlupentempo zu fahren, wo wir auf einen Auto Rickshaw Experten hoffen. Bei einem unserer vielen Tankstopps (die Rickshaw verbraucht ca. 6 Liter auf 70 km) findet Stephan endlich die Ursache des Übels: die hintere Aufhängung des Tanks ist abgerissen und der Tank verdreht sich beim Fahren so, daß nicht genügend Sprit in den Vergaser läuft. Mit einem Spanngurt fixieren wir den Tank und nun zieht der Motor wieder und wir erreichen unsere alte Reisegeschwindigkeit von 50km/h. Die restlichen 200km nach Agra ziehen wir ohne Probleme durch.20120919-140126.jpg20120919-140222.jpg20120919-140237.jpg

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Erster Renntag – Shillong nach Guwahati

Hallo liebe Freunde,

Sonntag früh, wir satteln den Zefanten mit unserem Gepäck, schmeißen unseren Stromgenerator nochmal an, damit unsere Batterie aufgeladen wird. Sie speist unserere wichtigste elektronische Ausstattung: Multi Sound Hube mit unzähligen Geräuschen und Melodien inklusive 150 Watt Verstärker damit wir gegen die lauten LKW Huben  ankämpfen können, Autoradio, Zusatzscheinwerfer und Computer und Telefon.

Auch die anderen Teams, die ihre Rickshaws in unserem Hotel geparkt haben,  beladen ihre Gefährte. Im Gegensatz zu uns haben sie fast gar kein  Gepäck.

Wir sind spät dran, als wir auf dem Gelände des Shillong Clubs ankommen. Von dort startet unser Rennen. Es sind schon fast alle Teams da und als sie unsere Rickshaw sehen, kommt es zu freudigen Tumulten, als sich fast  alle Leute um uns scharen um Fotos von uns in unseren Cavemen Kostümen und unserem Zefanten  zu machen.

Grosses Gelächter, als ich den Spieß umdrehte und alle im Gruppenbild fotografierte:

Nach einigen Ansprachen seitens der Veranstalter und lokaler Minister verläßt ein Team nach dem anderen um 13 Uhr den Club und macht sich auf den Weg nach Guwahati. 

Schon nach wenigen Metern bleiben  die ersten liegen, die meisten anderen sehen wir  an der Tankstelle wieder, wo alle ihre Tuks volltanken. 8,5 Liter inklusive Reserve.  Wir waren ein wenig schlauer und haben unser Gefährt vorher noch per Kanister betankt, da sich der Tankstau schon erahnen ließ.

Das Fahren geht erstaunlich gut, obwohl wir Jenika vom lokalen Telefonladen dabei haben, die wir nach einer Stunde Fahrzeit bei ihrem Elternhaus absetzen. Ihre Familie betreibt ein kleines Cafe an der Landstrasse in einer einfachen Hütte. Wir werden der ganzen Familie vorgestellt und bekommen den besten Kaffee auf unsere Reise, in kleinen Plastikbechern serviert. Andere Teams kommen dazu und loben auch den guten Kaffee. Nach einiger Zeit gehts weiter.

Die Strecke ist kurvenreich und ich fahre vorsichtig, da ich noch nicht weiß wie sich unser vollbeladenes Tuk verhält.  Wir fahren teilweise auf gerader Strecke mit “schnellen” 50 km/h dahin, aber an den wenigen, jedoch steilen Anstiegen quälen wir uns im Schritttempo den Berg hoch. 

In den Dörfern sehen wir in erstaunte Gesichter, welche sich sofort in lächelnde Gesichter verwandeln, als wir ihnen zuwinken. Besonders die vielen Kinder haben viel Spaß mit uns und strecken ihre Hände aus, damit wir sie im Vorbeifahren abklatschen können.

Überwiegend ist die Straße erstaunlich gut, aber immer wieder verwandelt sie sich in eine Schlaglochpiste, auf der wir in Zeitlupe mit drei Rädern jedes Loch einzeln umschiffen.

Immer wieder werden aus vorbeifahrenden Autos Handies herausgehalten, um uns zu fotografieren. Ein paar mal müssen wir sogar anhalten und machen Fotos mit allen Passagieren. 

Am Bankautomaten versamelt sich schließlich das halbe Dorf und als die ersten wieder das Fotografieren anfangen,  wird es nach unzähligem Geklicke und Händeschütteln schwer weiter zu fahren. 

Nach fünfernhalb Stunden erreichen wir endlich unser Hotel in Guwahati, nachdem Stephan im Abendverkehr durch die engen Strassen gefahren ist. Wir sind heute gute 130 km gefahren.   

 

 

 

 

 

 

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Multikulturelle Launchparty

Super Stimmung auf der Rickshawrun Launchparty, ca. 160 Leute z.B. von Südafrika, Neuseeland, Australien, USA, England, Norwegen, Schweiz, Dänemark, Indien, …, tolle Rockband, viele Drinks, aber seht selbst.

Übrigens haben Stephan und ich den Preis für das beste Kostüm bekommen. Der Aufwand hat sich gelohnt.

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Endlich an Bord

Die letzten sollen die ersten sein – und so wurden wir standesgemäß als erste Passagiere an Bord gebeten.

Zur Beruhigung oder wegen unserer erstaunten Gesichter, servierte uns ein Kellner erstmal Champagner.

Hier endlich die versprochenen Bilder:

A380 beim Waschen

 

Unsere bescheidenen Sitze für die nächsten 6 Stunden

 

Wir mussten uns den Flug erst verdienen, also arbeiteten wir in der Bordbar

 

Die Stewardess war von unserer Arbeit so angetan, dass sie gleich ein paar Bilder von uns schoss

Nach 6 h Schichtarbeit in der Bar landeten wir schließlich in Dubai und ließen uns ausnahmsweise mal selbst bedienen.

Nach der kurzen Pause, bestiegen wir das Flugzeug nach Kalkutta, leider nur noch die Sparvariante des A380. Mangels Bordbar waren wir arbeitslos, deshalb verschliefen wir den kompletten Flug.

In Kalkutta mussten wir feststellen, dass die Inder die Gepäckausgabe tausend Mal besser beherrschten, als der  Münchner Flughafen. In Rekordzeit von nur einer Stunde hatten wir unser Gepäck vom Band abgeholt und wieder bei Jet Airways eingecheckt. Flugzeit 2h nach Guwahati.

Im Lonely Planet Reiseführer ist ein Hubschrauber Service von Guwahati nach Shillong beschrieben – für unglaubliche 1200 Rupees (17 Euro) bei 45min Flugzeit. Wir malten uns schon aus, wie wir mit dem Hubschrauber im Garten unseres Hotels landeten, das wäre ganz großes Kino gewesen!

Nach einem einstündigen Irrweg durch und hinter den Flughafen, teilte man uns mit, dass alle sieben Sitze bereits ausgebucht wären. Vielleicht auch besser so, denn der Lonely Planet schreibt: “Achtung: Hubschrauberflüge in Indien haben ziemlich schlechte Unfallstatistiken”, aber für den Auftritt hätten wir das sicherlich in Kauf genommen…

Also mussten wir uns stattdessen mit einem winzigen Taxi begnügen, das die 120 km nach Shillong in immerhin 4,5 h zurücklegte.

unser schweres Gepäck erfordert das gesamte Flughafenpersonal für die Beladung des Taxis

 

So, nun muss ich erstmal die Filme von der Taxifahrt bearbeiten.

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Lost and found

Nach einer Stunde mit Meli, der nettesten LH-Mitarbeiterin am Münchner Flughafen, hielten wir nun unsere neuen Boardkarten in der Hand.

Wir haben uns für die Fluggesellschaft Emirates entschieden, um dem LH Streik ein für allemal zu entrinnen. Allerdings mussten wir nun unser Gepäck selbst vom Gepäckband abholen und ins andere Terminal bringen, um es am Emirates Schalter wieder aufzugeben. Mit 4,5 h bis zum Abflug sollte dies kein Problem sein

Was einfach klang entwickelte sich letztendlich zum Albtraum:

Hier unsere  “Timeline” (nichts für Ungeduldige):

Anzeige “Gepäck in 18 Minuten” 30 Minuten  
Anzeige “Gepäck verspätet” 30 Minuten  
Nachfrage am Schalter – Vertröstung 30 Minuten  

Lost and Found Büro Telefonat: Gepäck sollte schon längst  ausgegeben worden sein.Wir sollten nochmal warten, wir hätten noch genügend Zeit bis zum Abflug

 20 Minuten  

 Dann endlich, das erste unserer vier Gepäckstücke erschien, Aufatmen unsererseits, weiteres Warten, aber nichts passierte

 15 Minuten  
 Also wieder zurück zum Lost and Found: weitere Telefongespräche, weiteres Warten  15 Minuten  

Zu unserem Erschrecken, persönliche Identifikation  unserer Koffer + Taschen auf Symboltabelle und Hinweis auf Nachschicken in spätesten zwei Tagen

 

 10 Minuten  

Nach unserem Hinweis auf Wechsel von Fluggesellschaft und 130 km Taxi zum Zielort,Stirnrunzeln und Schweissperlen auf Stirn des Bearbeiters,weitere Telefonate und eine letzte  Warteaufforderung

 15 Minuten  
Endlich, Gepäckband lief an und unsere drei Gepäckstücke erschienen, Zeit bis zum Abflug nur noch 1h 40 Minuten  10 Minuten  
Hürdenlauf mit je 50 kg Gepäck pro Läufer ins Terminal 1 10 Minuten  
Schweißnaß  am Emirates Schalter angekommen und Gepäck auf Band geworfen  10 Minuten  
An Sicherheitskontrolle vorgedrängelt, kurzer Snack in der Luxus Business Lounge eingeworfen und nach 20 Minuten Flugzeug geentert.  40 Minuten  
Großes Erstaunen: A380-800, Gigant der Lüfte und wir in der Businessklasse, gesponsert von HM-Touristik, dem tollsten Reisebüro der Welt!    
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